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Tschad

Der Tschad gehört zu den am stärksten gefährdeten Ländern der Welt und belegt seit mehreren Jahren einen der letzten Plätze im Human Development Index (HDI). Seine sehr junge Bevölkerung – das Durchschnittsalter liegt bei 15,8 Jahren – umfasst mehr als 16 Millionen Einwohner.
Die Folgen des Klimawandels, häufige Dürren und Überschwemmungen erschweren die landwirtschaftliche Produktion. Die mangelnden wirtschaftlichen Perspektiven für junge Menschen stellen ebenfalls eine große Herausforderung dar. Darüber hinaus ist das Land durch den Zustrom von Flüchtlingen aus den Nachbarländern und wiederkehrende Nahrungsmittelkrisen stark belastet.

FH Schweiz unterstützt dort seit 2025 Projekte.

Was machen wir im Tschad?

LANDWIRTSCHAFT FÜR EINE BESSERE ERNÄHRUNGSSICHERHEIT

Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels tragen wir zur Widerstandsfähigkeit kleiner Familienbetriebe bei, insbesondere durch die Verbreitung agroökologischer Techniken und Ansätze.
Erfahren Sie mehr über unser Landwirtschaftsprojekt in Guéra "Den Boden nähren, um die Menschen zu ernähren".
Erfahren Sie mehr über unser Landwirtschaftsprojekt in in Provinz Mandoul.

Wasser und Abwasserentsorgung

Wir unterstützen den Zugang zu Wasser, indem wir zum Bau von Brunnen beitragen. Um die organische Verschmutzung durch Haushalte zu reduzieren, fördern wir auch die ökologische Abwasserentsorgung durch den Bau von Latrinen an öffentlichen Orten.

Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung

Wir unterstützen die Einrichtung von Spar- und Solidaritätsgruppen, um die Entwicklung kleiner Geschäfte zu fördern.

Unterstützung für Mädchen, die vor der Beschneidung fliehen

Wir unterstützen die Arbeit des Heims Beth Elpia, das Mädchen, die vor Genitalverstümmelung fliehen, einen sicheren Zufluchtsort bietet und ihnen durch berufliche Bildung eine selbstständige Zukunft ermöglicht.
Mehr darüber erfahren

Unsere Projekte in Tschad

Landwirtschaft

stärkere Selbstversorgung dank Agrarökologie

Wasser und Gesundheit

Ein Zufluchtsort für Mädchen, die vor der Genitalverstümmelung fliehen

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