Ein Zufluchtsort für Mädchen, die vor der Genitalverstümmelung fliehen
Die Hauptaufgabe des Foyer Beth-Elpia besteht darin, gegen die Genitalverstümmelung vorzugehen, indem es jungen Mädchen, die von dieser Praxis bedroht sind, Zuflucht bietet. Beth-Elpia, was
„Haus der Hoffnung“ bedeutet, nimmt Mädchen auf, die fliehen, um dieser rituellen Verstümmelung zu entgehen.
Das Projekt in Kürze
BEREICHE
Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung
Status
Laufend
DAUER
01.03.2025 – 31.12.2026
FinanZIERUNG
Private Spenden
Budget
CHF 8'500.--
Begünstigte
25 Mädchen
Beschreibung
Die Flucht bleibt oft die einzige Lösung angesichts des starken sozialen Drucks, der es extrem schwierig macht, sich der Tradition zu widersetzen. Im Heim Beth-Elpia finden die jungen Mädchen eine sichere Unterkunft und können dank einer schulischen und beruflichen Ausbildung den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft einschlagen.
Ziele
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Der Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Mädchen.
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Sozioökonomische Stärkung durch Bildung, praktische Ausbildung und Kompetenzentwicklung.
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Sensibilisierung der Gemeinschaft, um zur nachhaltigen Beseitigung der Genitalverstümmelung beizutragen.
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Aufnahme im Geiste der Liebe, des Wohlwollens und des Respekts, frei von jeglicher Gewalt.
Aktivitäten
Diese landwirtschaftlichen Aktivitäten ermöglichen es dem Heim, einen Teil seines Grundbedarfs selbst zu decken und so unsere finanzielle Unabhängigkeit zu stärken. Gleichzeitig bieten sie den Mädchen einen praktischen Lernrahmen, in dem sie nützliche Fähigkeiten für ihre Zukunft erwerben.
Ergebnisse
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Installation einer Reisschälmaschine
Durch die Installation dieser Maschine kann der Haushalt seinen selbst angebauten Reis schälen und Einnahmen erzielen, während gleichzeitig die Dorfbevölkerung im Einzugsgebiet versorgt wird. Außerdem fördert sie die lokale Entwicklung, insbesondere durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für einige junge Menschen aus der Region.