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Den Boden nähren, um die Menschen zu ernähren
Das Projekt in Kürze
Bereiche
LandwirtschaftStatus
laufendDAUER
01.03.2025 – 31.12.2026Finanzierung
Private SpendenBudget
CHF 25'000.--Begünstigte
Ziele
- Landwirtschaft betreiben, die die Schöpfung respektiert und die Erde schützt.
- Bauern begleiten, ermutigen, beraten und ausbilden.
- Durch die Verbreitung agroökologischer Techniken und Ansätze zur Widerstandsfähigkeit kleiner Familienbetriebe beitragen.
- Unterstützung der Einrichtung von Solidaritätsgenossenschaften (MuSo).
- Unterstützung des Zugangs zu Wasser durch den Bau von Brunnen.
- Unterstützung ökologischer Abwasserentsorgung.
Aktivitäten
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Schulungen für Landwirte, die sich für die wichtigsten agroökologischen Techniken einsetzen: Zaï, Kompost, Mulchen, Agroforstwirtschaft, Herstellung biologischer Pestizide, Anlage von kleinen Deichen, Diversifizierung der Kulturen, Mischkulturen, Fruchtfolge, Kombination von Ackerbau und Viehzucht, Produktion von bäuerlichem Saatgut, Anlage von Heilkräutergärten.
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Die „Champs écoles paysannes“ (CEP, bäuerliche Schulfelder)
Die CEP sind Demonstrationsfelder, die in jedem Zielgebiet eingerichtet wurden. Ihr Ziel ist es, den Landwirten zu ermöglichen, sich von den Moderatoren schulen zu lassen, indem sie das Gelernte direkt auf dem Schulungsfeld des Projekts in die Praxis umsetzen. Die konkrete Umsetzung und Demonstration zieht die Bauern an und ist ein gutes Sprungbrett für die Sensibilisierung.
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Die „Modellbauernhöfe“
Das Projekt begleitet die Gründung neuer Modellbauernhöfe und die Stärkung der vier bereits bestehenden. Ein Modellbauernhof wird aufgrund ihrer Infrastruktur und Organisation, des konkreten Engagements ihres Eigentümers für die Agrarökologie und ihrer Fähigkeit, die Agrarökologie zu verbreiten, ausgewählt. Der Bauernhof des Landwirts wird dabei unterstützt, ein Modell für einen landwirtschaftlichen Betrieb zu werden, der Agrarökologie praktiziert.
Zeugnisse
„Die Arbeit in der Mutuelle de Solidarité ist sehr wertvoll, weil wir ein starkes friedliches Zusammenleben entwickeln und außerdem einfachen Zugang zu Krediten haben, ohne externe Akteure hinzuziehen oder zu Sparkassen (Banken) gehen zu müssen, wo der Prozess langwierig und sehr kompliziert ist.“ MariamErgebnisse
209 Modellbauern (176 Männer und 33 Frauen) wurden in agroökologischen Praktiken und Diversifizierung des Anbaus geschult. Diese Modellbauern erhalten zunächst eine theoretische Ausbildung und anschließend praktische Schulungen in Modellbetrieben. Anschliessend bilden sie ihrerseits andere Landwirte aus, die als Mitgliedslandwirte bezeichnet werden.
Die Modellbauern haben 591 neue landwirte ausgebildet.
Agrarökologische Bildung für Kinder dank Schulgärten.
25 Schüler und 3 Lehrer/Betreuer erhielten eine entsprechende Schulung: Sortieren von organischen Abfällen, Kompostierungstechniken und Kompostmanagement sowie Grundlagen des Gemüseanbaus: Bodenvorbereitung, Aussaat, Umpflanzen, Bewässerung, Mulchen.
Es wurden 11 Solidaritätsvereine (Mutuelle de Solidarité - MuSo) mit insgesamt 253 Frauen gegründet.
23 Junge wurden im Unternehmertum ausgebildet
Angesichts der Jugendarbeitslosigkeit und der prekären Einkommenssituation ist die Förderung des Unternehmertums ein strategischer Hebel für eine nachhaltige sozioökonomische Integration. 23 junge Menschen erhielten im Dezember 2025 auf der Ferme Hayat eine Grundausbildung in Unternehmertum (Identifizierung, Planung, Management).
Ziele für nachhaltige Entwicklung
Dieses Projekt trägt zu den folgenden nachhaltigen Entwicklungszielen bei: