Unsere Kollegen von FH Uganda haben uns mitgeteilt, dass im Juli 2026 mindestens 55 Todesfälle im Zusammenhang mit Hunger gemeldet wurden. Derzeit sind 473'000 Menschen, also fast 32 % der Bevölkerung, von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Davon befinden sich rund 41'000 Menschen in einer Notsituation.
Die Lage ist umso besorgniserregender, als Karamoja eine schwer zugängliche Region ist, in der die Betriebskosten besonders hoch sind. Diese Einschränkungen haben dazu geführt, dass sich mehrere humanitäre Organisationen schrittweise aus der Region zurückgezogen haben.
FH Uganda gehört zu den humanitären und Entwicklungsorganisationen, die dort weiterhin tätig sind.
In Zusammenarbeit mit FH Uganda unterstützt FH Schweiz seit 2021 langfristige Landwirtschaftsprojekte im Distrikt Amudat im Nordosten Ugandas. Diese zielen darauf ab, die Ernährungssicherheit der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. Die von uns geförderten Schulungen in Agrarökologie stärken die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber den immer heftiger werdenden klimatischen Unwägbarkeiten.
In diesem Jahr war die Dürre so stark, dass viele Kulturen ihr nicht standhalten konnten, was zu einer schweren Nahrungsmittelkrise in der Region führte. Und die ersten Opfer des Hungers sind die Menschen, die bereits durch Armut geschwächt sind.
Heute leisten wir gezielte Nothilfe für Menschen in Not in der Region Karamoja, zusätzlich zu unserer langfristigen Unterstützung in diesem Gebiet.
Die Teams von FH Uganda setzen sich dafür ein, den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften lebenswichtige Hilfe zu leisten.
Jeder Beitrag zählt. Jede Unterstützung kann dazu beitragen, Leben zu retten.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Solidarität.